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X-Alps Safari 2026 • 22. bis 27. Juni

23.06. Von Neukirchen nach Uttendorf





Safari 2026

Dienstag, 23.06.2026 - Am Badesee gelandet

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Fußmarsch zur Wildkogelbahn in Neukirchen

Der Routenplan wird gekürzt. Es sind Überentwicklungen angesagt. Obwohl wir gestern das Zillertal nicht, wie erhofft, erreichten, wollen wir heute ostwärts in die Nähe von Zell am See fliegen. Das Städtchen selbst kann wegen der für Segelflieger reservierten Lufträume „Zell am See West“ und „Zell am See Ost“ (beide 150 AGL – 1500 msl) nicht direkt angeflogen werden.

In der Wildkogelbahn erzählt mir Jürgen, dass er von Barbara Schmidinger einen Einlauf bekommen habe. Wieso? Ja, wir könnten doch nicht einfach unsere Autos auf ihrem Parkplatz lassen, habe sie ins Telefon gefaucht, wo sollen denn ihre Gäste parken??? Am Wochenende sei das Haus voll!

Dabei, meint Jürgen achselzuckend, habe er sie doch gefragt, ob wir die Wagen stehen lassen können, wenn wir zum Fliegen gehen. Sie habe geantwortet, das sei kein Problem. Aber sie habe wohl gedacht, es handele sich nur um einen Tag, nicht um eine ganze Woche!

Ich rate ihm, Barbara mit der Info zu beschwichtigen, dass wir am Freitag zurück sein werden, um vor der Abreise am Samstag noch einmal in ihrer Pension zu übernachten. Krauzzly rümpft indisponiert die Nase. Das Klistier von der Barbara muss heftig gewesen sein. Erst am Nachmittag wird er sich ein Herz fassen, das krause Missverständnis glattzuziehen.

Gegen 10:30 Uhr sind wir auf dem Startplatz „Süd“ direkt unterhalb der Bergstation der Wildkogelbahn. Ein Heiermann wird als Startgebühr an die Wildkogelfalken gepaypalt, die ihre Startwiese tiptop in Schuss halten.

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Feine Startwiese an der Bergstation der  Wildkogelbahn – gegenüber der Großvenediger

Für den Wind können die Falken nix, der kommt nämlich heute von hinten (N). In einer günstigen Phase bringt ein lokaler Tandempilot seinen Gast in die Luft. Zwei Solopiloten nutzen ebenfalls eine der wenigen Startgelegenheiten. Offenbar haben sie wie der Gewerbliche auch nur die Landewiese von Neukirchen als Ziel.

Neben uns lagern noch zwei junge Gleitschirmfuzzies. Sie dozieren, man müsse Geduld haben. Um eins stehe der Aufwind perfekt an. So sei es jedenfalls gestern gewesen. Er steht tatsächlich um eins perfekt an – im Rücken!

Der mit dem Abwind tanzt

Also raus mit Rennen. Das Kratzen am Hang bringt nichts ein; es geht abwärts. Das Höhenpolster ist auf 600 Meter geschrumpft, als über den westlichen Ausläufern von Bramberg das Vario endlich zaghaft zu piepsen beginnt. Aus 0,1 wird nach endlosem Kurbeln irgendwann 4,5 m/s Steigen. Abflug knapp unter der Wolke auf 2-9 😎.

Wir halten respektvollen Abstand zum Pass Thurn. Trotzdem 4 m/s Sinken aufgrund des Venturi-Effekts. Dann wieder aufwärts bei Hollersbach auf der Südseite des Pinzgau. „Burnair Go“ bläst einen Tusch beim Überflug meines Planungszylinders am Pflugsberg.

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Und ist ein See nicht weit entfernt, ...

Die Höhe reichte locker bis Zell am See; aber die Cb's um uns herum wachsen. Vor zwei Jahren übernachtete ich mit Eli in Uttendorf nach Landung am Badesee. Der Gedanke verfängt. Wir landen am See und gehen baden 🏊‍♂️ – freiwillig, ohne unseren Badebernd.

Landung in Uttendorf

Nach der Erfrischung buchen wir ein Zimmer im „Stubacher Hof“ 🛎️. Der Gasthof liegt eigentlich nur zwei Fußminuten vom See entfernt. Wir brauchen jedoch zwanzig Minuten, weil uns Google im Kreis herum führt 😣.

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Gasthof „Stubacher Hof“

Die Unterkunft liegt praktischer Weise direkt neben dem Bahnhof Uttendorf. Morgen geht's auf die Schmitten 🙂.

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Alles richtig gemacht!
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Tracks in Google Earth ( Ulrich ; Jürgen )

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